arena goes E-Commerce

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Ab 11. August rollt der Bundesligafußball statt bei Premiere bei arena. Bevor es soweit ist, hat der neue Eigner der Pay-TV-Rechte jedoch noch eine Aufgabe zu lösen: Er muss erst einmal Kunden gewinnen, und zwar nicht zu knapp. Dafür setzt die Muttergesellschaft Unity Media auf das Web. Siehe die druckfrische Pressemitteilung der dafür gewonnenen Leadagentur SinnerSchrader Studios:

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen in kurzer Zeit sehr viele Kunden über das Web gewinnen“, beschreibt Nakul Dewan, Vice President Marketing Strategy & Communication von Unity Media, die Ausgangslage. „Für diese anspruchsvolle und zeitkritische Aufgabe haben wir uns den Top-Spezialisten in Deutschland ausgesucht.“

Mit dieser web-orientierten Marketingstrategie wird sich arena auch deutlich vom bisherigen Rechteinhaber absetzen, der vor allem auf klassisches Marketing setzt – und von Anfang an mit den resultierenden Kosten zu kämpfen hatte. Im Unterschied dazu gibt arena den Kostenvorteil der Onlinebestellung laut FTD an seine Kunden weiter:

Kunden, die per Web buchen, sollten ein besseres Angebot erhalten, heißt es.

Mehr über die Details werden wir am Montag wissen, wenn arena zur Pressekonferenz lädt. Seit gestern ist bekannt, dass TBWA die klassische Kommunikation betreut.

Rotierender Bär

Hse24
Gemeinhin gelten ja Tchibo und Teleshopping als Vorreiter in Sachen Impulskauf. Nun zeigt HSE24 auch im Online-Shop Produktvideos. Ich musste ziemlich lange suchen, bis ich ein Beispiel fand: den Weihnachtsbären 2005.
Das arme Tier rotiert im Video (ohne Ton!) auf einer Scheibe und bewegt
sich dabei etwas mechanisch… Idee gut, Ausführung eher schlicht.

Größer, schneller, weiter

Faz_internetnutzungMontag ist Internettag. Die FAZ, Ressort "Netzwirtschaft", berichtet,  daß das Internet der große Gewinner
unter den Medien ist. Die Deutschen sind heute mehr als sechsmal so lange
online wie 1999.

Der Bundesverband Deutscher Versandhandel veröffentlicht, daß in Online-Shps Waren im Wert von 6,1 Milliarden Euro verkauft werden, gut 24 Prozent mehr als noch
im Jahr zuvor. Zusammen mit geschätzt 2,5 Milliarden Euro Umsatz von
Händlern auf der Auktionsplattform eBay wird der elektronisch erzielte
Versandhandelsumsatz mit Waren aller Art im Jahr 2005 rund 8,6
Milliarden Euro erreichen. Bis zum Jahr 2010
rechnet der Verband damit, dass rund 50 Prozent des gesamten
Versandhandelsvolumens online erzielt sein wird.

Und Spiegel Online beschäftigt sich mit der Frage, wie wir in Zukunft über das Internet fernsehen. Fazit: Die Sender sind dabei, alles mit DRM vollzupflastern und alle Vorteile zunichte zu machen.