Wir wachsen weiter

SinnerSchrader bleibt auf Wachstumskurs. Zur heutigen Hauptversammlung haben wir vorläufige Zahlen für das erste Quartal 2008/2009 vorgelegt: Umsatz und Ergebnis stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über 30 Prozent. Der Umsatz wuchs auf über 7 Mio. Euro (brutto) und etwa 5,5 Mio. Euro (netto), das EBITA auf über 0,45 Mio. Euro.

Etwa die Hälfte des Geschäftswachstums erreichte SinnerSchrader organisch, insbesondere im Geschäft mit den großen Bestandskunden. Die andere Hälfte trug die hundertprozentige Tochtergesellschaft spot-media AG bei, die im Vorjahreszeitraum noch nicht zu SinnerSchrader gehörte.

Am gestrigen Tag hat die spot-media AG das Projektgeschäft der Hamburger Interaktivagentur Con Structores übernommen. Anfang Dezember hatte SinnerSchrader seinen Bereich Performance Marketing mit der Übernahme des Vermarktungsgeschäfts des Admanagement-Spezialisten newtention technologies verstärkt. Beide Schritte unterstreichen die Überzeugung, dass sich das Interaktivgeschäft auch in schwierigen Zeiten positiv entwickeln wird und SinnerSchrader weiter wachsen kann, wenn auch die Wachstumsraten des ersten Quartals angesichts der konjunkturellen Schwierigkeiten nicht auf das Gesamtjahr zu übertragen sind.

Mit der Hauptversammlung testen wir heute Kampnagel, den Veranstaltungsort der next09 im kommenden Jahr. Die alljährliche Aktionärsversammlung ist im Vergleich zur internationalen Konferenz relativ übersichtlich – und mit bis jetzt zweieinhalb Stunden auch relativ schnell vorbei.

Neben mir wurden gerade die Abstimmungsergebnisse ermittelt, während die Aktionäre im Foyer dem Catering zusprechen. Jetzt gibt der Aufsichtsratsvorsitzende die Ergebnisse bekannt und wird danach die Versammlung schließen. Ich muss jetzt Schluss machen und ins Foyer.

Spaß mit Gegenanträgen

Am 18. Dezember findet die ordentliche Hauptversammlung der SinnerSchrader Aktiengesellschaft statt. Veranstaltungsort ist diesmal Kampnagel, wo bekanntlich auch die next09 stattfinden wird. Bei dieser Aktionärszusammenkunft sind auch Gäste gern gesehen. Mail genügt.

Drei äußerst amüsante Anträge hat bereits Aktionär „Herr Müller“ eingereicht. Ein Auszug:

Personen, ich habe

hiermit beantragt, daß der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2007/2008 im Gegensatz zu dem
Vorschlag laut oben genannter Einladung nicht in der Währung Euro ausgeschüttet wird,
sondern dass stattdessen für das zur Ausschüttung geeignete Geld mindestens acht Aktien an
oben genannter Firma Reederei gekauft und anschließend diese mindestens acht Aktien unter
Anwendung einen solchen Losverfahrens an die Aktionäre der oben genannten Firma
Sinnerschrader ausgeschüttet werden, welches dafür sorgen wird, daß immer mit gleicher
Wahrscheinlichkeit eine Aktie der oben genannten Firma Reederei auf eine Aktie der oben
genannten Firma Sinnerschrader entfallen wird.

Ich würde

meinen Antrag damit begründen, dass ich will, dass die Dividende in einer Währung mit
Erfreulichkeits-Bazillus ausgeschüttet wird, wobei für meinen Geschmack nur Aktien
Währungen mit einem solchen Erfreulichkeits-Bazillus sind, solange jede Person die gleiche
Chance, eine Aktie zu kaufen und dann als Inhaber einer solchen Aktie das Recht
hat, einmal im Jahr die Hauptversammlung seiner Firma zu besuchen und auf derselben
Hauptversammlung seinen Mitaktionären zu irgendetwas Sinnvollem zu gratulieren, wie zum
Beispiel zu dem erfolgreichen Entlasten einen Organs der Firma, an der diese Aktionäre
gemeinschaftlich beteiligt sind, wohingegen dem laut oben genannter Einladung zur
Ausschüttung vorgeschlagenen Euro ein solcher Erfreulichkeits-Bazillus vollständig fehlt,
solange es sich bei der Herausgeberin desselben Euro um die oben genannte Firma
Europäische handelt, um eine öffentlich-rechtliche Einrichtung also, die -bauartbedingt-
niemals irgendwelche Aktionäre zu irgendeiner Hauptversammlung einladen könnte.

Der Verfasser jener Zeilen gibt die Teilnahmewahrscheinlichkeit einschließlich Redebeitrag mit 98 Prozent an. Das wäre dann sein zweiter Besuch auf einer Hauptversammlung von SinnerSchrader.

PR-Manager gesucht

Bevor ich noch ein Video drehen muss, versuche ich es mal auf diesem Wege: SinnerSchrader braucht einen PR-Manager (m/w).
Es genügt nämlich nicht, einmal im Jahr die ganze Branche in Hamburg zu versammeln und von morgens bis spät zu bespaßen. Twitter ist gut, Facebook auch nicht schlecht, Blogs sind fein und Xing nicht mehr wegzudenken.
Nein, wir brauchen auch jemanden, der das klassische PR-Handwerk beherrscht, SinnerSchrader in die Presse bringt und gewaltige Mengen Text in kurzer Zeit produziert. Außerdem sollte er oder sie von den im vorigen Absatz genannten Themen mindestens schon mal gehört haben, besser aber dort präsent sein.
Die Sache ist eilig, also bitte jetzt bewerben. Vielen Dank!

Parallelität der Ereignisse

Seit einigen Tagen ist der neue Geschäftsbericht [PDF, 3,1 MB] der SinnerSchrader Aktiengesellschaft online. Im Imageteil stellen wir kurz unser Leistungsversprechen, unsere Positionierung, Vision und dergleichen vor. Das sieht beispielsweise so aus:
our_promise.jpg
Oder auch so:
we_create_interactive.jpg
Konzept und Gestaltung unseres Geschäftsberichts stammen von heureka! aus Essen. Für die letztjährige Ausgabe hat heureka! übrigens einen reddot design award erhalten.
Und hier zum Vergleich ein Ausschnitt aus der Website von Wieden+Kennedy Tokyo:
wktokyo.jpg
Gewisse optische wie inhaltliche Parallelen sind nicht zu übersehen.
SinnerSchrader:

We create interactive customer experiences which radically intensify the relationship between brands and consumers.

Oder kurz:

Creating Radical Relationships.

Wieden+Kennedy Tokyo:

We exist to create strong provocative relationships between good companies and their customers.

Sicher kein Plagiat, aber schon ein seltsamer Zufall. Oder auch nicht. Manche Ideen liegen eben einfach auf der Hand.

Tired of Bodyleasing?

Tausende von IT-Profis leiden unter prekären Arbeitsverhältnissen: Mit dem heutigen Start einer Kampagne setzt SinnerSchrader ein Zeichen gegen mangelhafte Arbeitsumstände von IT-Fachkräften. Unser Credo: Anspruchsvolle technische Projekte in Verbindung mit einem attraktiven Arbeitsumfeld im Team sind die Regel, ohne Ausnahme.
Ansprechend soll sie sein, die Kampagne und natürlich auch gezielt ansprechen: SinnerSchrader hat zurzeit zwanzig Stellenausschreibungen offen, ein großer Teil davon im Bereich Technik. Neben einem Banner auf Sueddeutsche.de ist das Kernstück der Aktion ein 36-Sekunden-Film, produziert in Zusammenarbeit mit der silberlink Filmproduktion aus Hamburg unter Regie von Peter Göltenboth.
Newborn Stars am Schauspielerhimmel sind fünf SinnerSchrader-Mitarbeiter die unter Itprofis-gesucht.de zu bewundern sind und natürlich hier: