
Seit heute erstrahlt ganz SinnerSchrader in neuem Glanz. Jeder hat frische Visitenkarten in bunten Farben bekommen, über dem Eingang kleben neue Buchstaben, und sogar die Parkplätze in der Tiefgarage sind neu beschildert. Briefpapier, Dokument- und Präsentationsvorlagen – alles neu.
Bei dieser Gelegenheit haben wir sinnerschrader.de auf das Maximum reduziert. Die Site besteht im Prinzip nur noch aus einer einzigen Seite. In Flash mit einer noch stärker reduzierten HTML-Variante. Für unsere Aktionäre gibt es unter wkn514190.de die gewohnten Informationen rund um die Aktie.
Bei der Entwicklung der Kernelemente unseres neuen Corporate Designs haben wir mit Mike John Otto zusammengearbeitet. Dazu gehören die Typografie (Chalet ParisNineteenSixty sowie als Laufschrift Helvetica/Arial), die Wortmarke, die Farbwelt (Gold, Magenta und Grau) und die animierte, digitale Leinwand. Zu sehen ist das alles auf sinnerschrader.de.
Eine CD-Variante (Cyan statt Magenta, Chalet LondonNighteenEighty statt ParisNineteenSixty) kommt für die next08 zum Einsatz.
Alles neu? Naja, fast. Der Fischmarkt und sein kleiner Bruder, der Mediabrief, harren noch ihrer Neugestaltung.
Design
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Rückblick, Ausblick und Einblick

Heute haben wir auf unserer kleinen, aber feinen Bilanzpressekonferenz die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2006/2007 vorgelegt und einen ersten Ausblick auf das neue Geschäftsjahr gegeben. Der heute veröffentlichte Geschäftsbericht [PDF] gibt auch gleich einen ersten Einblick in unser neues Corporate Design, das wir in den nächsten Wochen ausrollen werden. Am 19. Dezember wird die Hauptversammlung über den Dividendenvorschlag entscheiden.
Spreadshirt macht es nochmal
Irgendwie kommt es mir vor, als ob es gestern war. Spreadshirt hat ein schickes Logo, seinerzeit gemeinschaftlich gesucht und gefunden. Nun ist ein gutes Jahr vorbei, Lukasz Gadowski hat seinen Chefsessel für Jana Eggers geräumt und Spreadshirt sucht erneut ein Logo.
Die Gründe sind vielschichtig: Spreadshirt will ein Modelabel werden, allerdings kein herkömmliches. Und der alte Claim „You think it. We print it.“ hilft da nicht weiter. Der neue lautet „your own label“, passt aber nicht richtig dorthin, wo der alte stand. Die Folge: Am nächsten Montag öffnen sich die Tore zum nächsten Open Logo Project.
Multitouch von Microsoft
Bis gestern dachte ich, große Multitouchscreens seien von der Marktreife noch ein gutes Stück entfernt. Doch nun hat Microsoft auf der D5: All Things Digital eine Art Multitouch-Tisch („Microsoft Surface“) vorgestellt.
Die Maschinen sollen noch in diesem Jahr käuflich zu haben sein, preislich allerdings etwa um den Faktor 10 teurer als herkömmliche Rechner. Larry Larsen zeigt ein zehnminütiges Demovideo. Heise tickert eine Zusammenfassung der Pressemitteilung von Microsoft.
Doch am besten zeigt dieser Vierminüter von PopularMechanics, was in Microsofts neuem Tisch steckt:
Robert ist schon ziemlich aufgeregt.
Umwerfend
In Monterey hat gestern die TED2007 begonnen. Bruno Guissani liefert wieder exzellentes Liveblogging für alle, die nicht dabei sein können. (TED2008 ist übrigens auch schon ausverkauft.)
Jeff Han, regelmäßige Leser mögen sich an ihn erinnern, ist nach 2006 (siehe Video oben) nun zum zweiten Mal auf der TED. Diesmal zeigt er seine interaction wall (siehe Foto unten), ein noch größerer Multitouchscreen mit noch mehr Möglichkeiten. Giussani berichtet:
It’s an amazing thing: enlarging a picture requires only touching it with two fingers and moving them apart — with the file following their movements and spreading on the screen. There is basically no structured interface to his device: they just “ navigates“ in the information, zooming in and out of maps or tilting them or adding graphic elements or redistributing images on the screen just by moving their fingers on them. They add layers of images — a map on top of a map, for example, where the one on top acts as a „lens“. They have built in dozens of applications, and functionalities that make it even more effective: drawing a circle for example initiates a menu, etc.
Und klar, Giussani bringt auch die Usability-ProblemeHerausforderungen zur Sprache, die neulich schon auf dem Fischmarkt Thema waren (siehe dort in den Kommentaren):
„The most interesting thing is that when people first use this, they tend to go with one finger, then retract it: we basically have to un-teach people what they have learned so far about computing, and convince them that they can use several fingers, that several people can work on the screen at once, that you can actually use a random number of touchpoints, etc“. The Apple iPhone, when it comes out, may help: it will also come with a multitouch screen, although it’s so small that it won’t make for a very interesting multitouch device (Jeff’s „wall“ is 8 feet wide). This is a mindboggling breakthrough technology.


