Qype ist gerade erst 10 Wochen online und schon heute kaum mehr mit der Startversion zu vergleichen. Vor allem in den letzten zehn Tagen hat das Qype-Team diverse neue Features gelauncht.
In der Summe zeigen sie, wo es hingeht mit Qype: eine lokale Suche, klar. Aber nicht nur für Adressen und Dienstleister, sondern für die Menschen aus meinem Eck. Nie war es einfacher, Gleichgesinnte zu finden, die nur zwei Straßen weiter wohnen.
Wer ist wie ich?
Seit heute prangt auf jeder persönlichen Seite ein fescher Schieberiegel „Qyper, die taggen wie ich“. Wer den Regler nach links auf „Mainstream“ setzt, erhält alle Mitglieder angezeigt, die bestimmte Schlagworte (Tags) genauso oft und gerne benutzen wie man selbst. Bei mir wäre das beispielsweise „Ottensen„. Richtung „Tellerrand“ verschoben, sucht Qype nach den seltener genutzen Tags. (Die Begriffe sind noch nicht final.) Welche Tags der Suche zugrunde liegen, sieht man in der Tagwolke daran, daß sie rot gefärbt und gelb unterlegt sind.

Lieblingsplatz markieren
Mein persönlicher Favorit. Endlich bin ich auch im Internet überall dort präsent, wo ich mich sowieso ständig aufhalte. Lieblingsplatz eben. Mit dieser Funktion läßt sich wunderbar ein „virtueller Tresen“ aufbauen. Also: wer ist auch öfter mal im Reh? Bitte Flagge zeigen (nein, ausnahmsweise mal nicht die deutsche). Die Lieblingsplätze schreien natürlich danach, recht bald mit einer Dating-Funktion angereichert zu werden.

Besucher sehen

Für wen schreibt man eigentlich den ganzen Kram? Wie jeder weiß (auf jeden Fall jeder, der einen Premium-Account bei OpenBC hat), ist niemand interessanter als derjenige, der sich für mich interessiert. Endlich weiß man auch das: Ich bin es für bislang rund 400 Leutchen gewesen, die ich zudem noch angezeigt bekomme und deren Site ich besuchen kann.
Web 2.0
Es gibt 251 Beiträge in Web 2.0.
WM geht in Führung

Man muss nur den richtigen Suchbegriff nehmen, und schon liegt die WM vor Web 2.0. Wie sich das gehört. (Und nicht etwa umgekehrt wie neulich.)
Wichtiges in Kürze
Nicht zu verpassen: Markus Breuer verfasst nach einem Jahr Pause wieder seine Notizen aus der Provinz des nördlichen Süd-Ostwestfalen. Zum Beispiel mit der Frage, was der Sinn von Web 2.0 ist.
Philipp Schindler, Nordeuropa-Chef der Internet-Suchmaschine Google, legt via FAZ den deutschen Medienunternehmen „eine Art Kriegserklärung auf den Eichenschreibtisch“ (Peter Turi).
Und Mark Pohlmann mag Unternehmen, die sich selbst kritisieren.
Trendfolger

Jetzt geht’s los! Nein, nicht was jetzt jeder denkt. Sondern mit den Web-2.0-Kongressen in Deutschland. Im Oktober findet schon wieder einer statt. Mehr dazu bei next10years.com.
Kein Web-2.0-Event
Auch Kongressveranstalter, zumal mit der Erfahrung und dem Standing eines Thomas Madsen-Mygdal, haben ein Distinktionsbedürfnis. Die reboot, in diesem Jahr schon in der achten Auflage, ist kein Web-2.0-Event. Na sowas? Themenblogger Mark Pohlmann war dabei. Hier sein Bericht.